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Text: Rexclub Württemberg und Hohenzollern
Foto: mit verschiedenen Rex-Rassen


Weiß-Rexe


Foto Weiß-Rex

Die Standard-Forderung

Wegen der unterschiedlichen Abstammung der Rexe gibt es 2 Gewichtsreihen. Gewichtsklasse A: Chin- bis Japaner-Rexe und Gewichtsklasse B: von Feh- bis Russen-Rexe. Die Weiß-Rexe gehören zur Klasse A, also mit einem Normalgewicht über 3,50 kg und das Höchstgewicht liegt bei 4,50 kg.


Position 2 - Körperform und Bau

In Position 2 ist die Gesamterscheinung des Tieres zu beurteilen. Im allgemeinen sei der Rumpf ebenso breit wie hoch, Rumpfbreite und -tiefe sollen etwa ein Drittel der Körperlänge betragen. Die Brust sei also breit, ebenfalls breit und mit einem starken muskulösen Nacken versehen sei der Rücken, breit und gut gerundet das Becken. Der Rumpf darf sich nicht vorne nicht wesentlich verjüngen, eine gleichmäßige Körperbreite gilt als ideal. Im Vergleich zur Häsin hat der Rammler die markante Form, den massigeren Kopf, die stärkeren Knochen, die kräftigere Muskulatur, ein strafferes Gewebe und eine stärkere Haut. Der Unterschied der Geschlechter muss also bereits durch die unterschiedlichen Merkmale von Rammler und Häsinnenkopf eindeutig zu erkennen sein. Die Geschlechtsmerkmale werden allgemein in Position 2 beurteilt. Der Rücken verläuft ebenmäßig und bis zur Blume in einer gleichmäßig abgerundeten Linie. Die Brustpartie ist gut ausgebildet und voll gerundet. Gut gewölbt erscheint die Rippenpartie. Die Hinterschenkel liegen fest am Körper an. Der Hals ist kurz, der Kopf ist ein wenig länglich. Stirn- und Schnauzpartie sind breit, die Backen kräftig. Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen, sie sind kräftig und fleischig. In der Länge und Breite müssen sie der Körpergröße entsprechen, doch erscheinen sie wegen des kürzeren Fellhaares etwas länger als bei den entsprechend Normalhaarrassen. Die Blume wird anliegend und aufrecht und an den Hinterkörper angelegt getragen. Der Körper wird, frei vom Boden, von kräftigen und geraden Läufen getragen. Die Schulterblätter liegen fest am Körper an und dürfen sich in der Bewegung nicht auf- und abschieben, sie schneiden glatt mit der Rückenlinie ab. Die Hinterläufe stehen parallel zum Körper, die Schenkel werden fest angelegt. Der Körperbau der Häsin ist im allgemeinen etwas feiner als der des Rammlers, so dass der Geschlechtscharakter auch auf diese Weise äußerlich erkennbar sein muss.

Position 3 - Fell

Es wird gebildet durch die Unterwolle, die Deck- und Grannenhaare. Die Deck- und Grannenhaare stehen im Gegensatz zu den normalhaarigen Rassen, senkrecht zum Haarbodlen. Unterwolle, Deck- und Grannhaare müssen sehr dicht sein und auf gleicher Höhe abschließen. Von einem stabilen Rexfaktor spricht man dann, wenn genügend kräftige, jedoch nicht überstehende Grannen vorhanden sind. Solche Felle sind besonders wertvoll. Demgegenüber steht das fast grannen lose oder mit zu wenig und zu wenig kräftigen Grannen besetzte Rexfell, welches immer zu weich und dementsprechend auch weniger wertvoll ist

Foto Weiß-Rex

Position 4 - Kopf

Der Kopf ist ein wenig länglich, Stirn und Schnauzenpartie sind breit, die Backen kräftig.

Position 5 - Ohren

Die Ohren werden straff aufgerichtet getragen, sie sind kräftig und fleischig. In der Länge und Breite müssen sie der Körpergröße entsprechen. Auch zu kurze Ohren widersprechen dem idealen. Rextyp.

Position 6 - Farbe

Die Deckfarbe ist rein weiß und erstreckt sich ohne jede farbliche Abweichung über den gesamten Körper, Kopf und Ohren, Bauchseite und Läufe eingeschlossen. Ebenso weiß ist die Unterfarbe, die sich von der Deckfarbe nicht unterscheidet. Die Augen der Weiß-Rex-Rotaugen sind rot durchleuchtend, die der Weiß-Rex-Blauaugen sind blau, die Krallen sind farblos.
Wie alle anderen albinotischen Rassen auch, so haben auch die Weiß-Rex Rotaugen recht empfindliche Augen. Grelles Licht ist deshalb unbedingt zu vermeiden, sei dies im Stall oder an Ausstellungen.


Leichte Fehler: Allgemeine Form- und Fellfehler, ferner Besonderheiten zum Rextyp.
Schwere Fehler: Zu langes Haar, sehr lange Begrannung, starke Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare KahlstelIen am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf. Gänzlich fehlende Spürhaare.


Franz Gerger 2002



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