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Text: Rexclub Württemberg und Hohenzollern
Foto: mit verschiedenen Rex-Rassen


Dalmatiner-Rex Dreifarben Scheckung


Foto Dalmatiner-Rex

Die Dalmatiner-Rex erfreuen sich einer außerordentlichen Beliebtheit. Dies gilt vor allem für den schwarzweißen Farbschlag. Weniger verbreitet sind die Blau-Weiß, Havannafarbig sowie die Dreifarben-Scheckung (schwarz-gelb-weiß). Die vierte deutsche Rexfellschau in Hannover fand am 23.09.1956 statt. Dort wurden 50 Schweizer Rexfelle gezeigt, darunter auch ein Sortiment Scheckenfelle. Bei der 7. Bundes-Kaninchenschau am 22.+23. Januar 1966 in Stuttgart wurden die Dalmatiner-Rex schwarz-weiß als Neuzüchtung von den Züchtern Karl Eme aus Niefern Baden und Kurt Reinhardt aus Stuttgart, unser damaliger 1. Clubvorsitzender vom Rex-Club Württemberg-Hohenzollem gezeigt, aber die Elterntiere waren aus der Schweiz. Später kamen die Blau-Weiß und die Havannafarbigen dazu. In den 70 ger Jahren kamen die Dalmatiner Dreifarben schwarz-gelb-weiß hinzu, die Elterntiere waren ebenfalls aus der Schweiz.


Die Standard-Forderung

Gewichtsmäßig gehören die Dalmatiner-Rexe zur Gruppe a. Mindestgewicht 2.5 kg, Normalgewicht 3,5 kg, Höchstgewicht 4,5 kg. Größere Probleme mit dem Gewicht treten nur ganz selten auf: die 19 kann man ab und zu sehen.


Position 2 - Körperform und Bau

Der Körperbau soll nicht plump, eher länglich sein, wobei auf gute Bemuskelung der Körperpartien wie Schultern, Rücken und Hinterpartie zu achten ist. Guter Geschlechtsausdruck, Ohrenstellung mittelhoch mit geraden Läufen, volle Brust, kurzer Hals, leuchtende Augen vervollständigen die Gesamterscheinung.

Position 3 - Fell

Die Ohren sind gut behaart. Das Fell ist sehr dicht und besitzt ein auf dem Haarboden fast senkrecht stehendes Fellhaar, das auf der Rückenmitte eine Länge von 17-20 mm haben muß. Die einzelnen Haare dürfen weder wellig sein noch Locken bilden. Sie müssen über eine genügende Stabilität verfügen. Wenn man mit der flachen Hand gegen den Strich über das Fell streicht, sollen sie fast senkrecht stehen bleiben oder nur langsam in ihre Ausgangslage zurück sinken. Bleiben die Haare nach dem streichen gegen den Strich liegen, so ist dies ein Anzeichen von zu dünnem Fell. Die feinen, nicht gekrümmten Grannenhaare sollen mit dem Unterhaar in gleicher Höhe abschneiden. Die Grannenspitzen dürfen aus dem Wohlflaum höchstens 1 mm herausragen. Der Nackenkeil sei möglichst klein und lockenfrei. Doch werden sich wellige Haare im Nackenkeil und am Bau (Geschlechtspartie) nicht vermeiden lassen. Je glatter die Nackenpartie, desto besser die Haarstruktur auch der übrigen Körperpartien und desto wertvoller das Fell. Wird eine Kahlstelle am Sprunggelenk bei ausgestrecktem Hinterlauf überdeckt, so erfolgt kein Punktabzug.


Position 4 - Kopfzeichnung

Die symmetrische Kopfzeichnung der Typenschecken sei möglichst aufgelockert. Dies gilt auch für den Schmetterling und die Augenringe. Die Punktscheckung soll ungleichmäßig über den Kopf verteilt sein. Die Farbe darf an den Ohren überwiegen, doch soll die helle Grundfarbe in den Ohren hinauf reichen, die leicht meliert sein dürfen. Die Schnauzenpartie sei punktförmig gezeichnet.

Position 5 - Rumpfzeichnung

AAnzustreben ist die typische Dalmatiner-Scheckung. Der Aalstrich darf nicht durchgehen vielmehr muss er in unregelmäßige Punkte aufgelöst sein. Die unterschiedlich großen Zeichnungspunkte sollen den ganzen Körper bedecken. Sie dürfen nicht zu klein sein. Als ideal gilt ein Durchmesser von 1,5-3,5 cm. Die Punkte sollen möglichst frei stehen. mit anderen nicht zusammenhängen oder mit diesen größere zusammenhängende Farbflächen bilden. Auch an Brust, Bauch, Blume und Läufen sind Zeichnungspunkte erwünscht. Auf jeder Körperseite sollten wenigstens 5 Zeichnungspunkte gut verteilt in Erscheinung treten.

Position 6 - Farbe

Die Grundfarbe, mit gutem Glanz versehen, ist rein weiß. Ebenso weiß ist die Unterfarbe, die sich von der Grundfarbe nicht unterscheidet. Die Zeichnungspunkte sollen nicht mit weißen Haaren durchsetzt sein. Die beiden Zeichnungsfarben Schwarz und Gelb sollen rein und nicht mit anders farbigen Haaren durchsetzt sein. Die Augen sind braun, die Krallen farblos (weiß). Einzelne farbige Krallen beeinträchtigen den Wert eines Tieres nicht und bleiben unberücksichtigt.


Leichte Fehler

Leichte Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke (ausgenommen Keil und Bauch); leicht überstehende Grannen; etwas dünnes und weiches Haar; wenig behaarte Ohren; wenig Spürhaare. Wenig Zeichnungspunkte an Kopf und Körper. Flächenartig aneinanderhängende Punkte. Größere zeichnungsleere Körperpartien (mit Ausnahme von Bauch und Läufen). Durchsetzung der Körperpunkte mit weißen - Farben Haaren. Durchweg melierte Ohrenfarbe. Weiße Flecken in den Zeichnungspunkten. Punktdurchmesser von über 3,5 bis 5cm.


Schwere Fehler

Zu kurzes oder zu langes Haar; sehr lange Begrannung; starke Wirbel- oder Lockenbildung in der Decke. Nicht überdeckbare Kahlstellen. Gänzlich fehlende Spürhaare. Zeichnungsleerer oder vollfarbiger Kopf Reinweiße Schnauze. Völlig dunkle oder ganz weiße Ohren. Andere als die zugelassene Augenfarbe. Weniger als 3 Zeichnungspunkte auf jeder Körperseite. Durchgehender Aalstrich. Zu stark weiß durchsetzte oder ganz unreine Zeichnungsfarbe. Starkes zusammenhängen der Rumpfzeichnung oder Punktdurchmesser über 5 cm.


Franz Gerger 1997



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