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Text: Rexclub Württemberg und Hohenzollern
Foto: mit verschiedenen Rex-Rassen


Chronik des Rexclubs


Nach dem 2.Weltkrieg, 1946 nahmen die Rexzüchter ihre Arbeit wieder auf. Bei der 1. Kreisgruppenschau des Kreises Stuttgart nach dem Krieg im Januar 1947 wurden in Feuerbach 600 Kaninchen ausgestellt, darunter auch 10 Rexe.

Nach dem Krieg erfolgte auch die Trennung des Chinchilla-&Castor-Rex-Klubs in getrennte Clubs. Heinrich Widmaier und Hugo Frech gründeten 1947 den Spezialclub für Groß- und Kleinchinchilla Württemberg.

Bei der Hauptversammlung der Vereinigten am 04.04.1948 wurde Hugo Frech wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt. Drei Jahre später stellte sich Hugo Frech aus gesundheitlichen Gründen, bei der Hauptversammlung der Vereinigten am 28.01.1951, für das Amt des 1. Vorsitzenden, nicht mehr zur Wahl. Er wurde aber als Beisitzer in den Ausschuss gewählt. Im Protokollbuch der Vereinigten taucht ab 1947 immer wieder Heinrich Widmaier (Botnang) auf. Im Jahr 1957 wurde er wieder zum 1. Vorsitzende der Vereinigung gewählt.

Foto von Hugo Frech

Hugo Frech mit einem Silberkaninchen

Ob Hugo Frech und Heinrich Widmaier noch Mitglied des Rexclubs waren, konnte nicht festgestellt werden. Vermutlich nicht, da sie in der Mitgliederliste aus dem Jahr 1948 nicht geführt sind. Verstorben ist Hugo Frech im Jahr 1978 bei der Europaschau in Wels (Österreich). Im gleichen Jahr stirbt auch Heinrich Widmaier.




Am 27. April 1947 erfolgte dann die Neugründung des Rexclub Württemberg-Baden.

Text aus DKZ 11/1947

Neugründung - Süddeutschen Kleintierzüchter 11/1947

Albert Harm (Feuerbach) wurde zum Gründungsvorsitzenden gewählt. Wegen der räumlichen Trennung der Mitglieder wurde eine Geschäftsstelle festgelegt. Zum Geschäftsführer wurde Paul Gayde (Ditzingen) bestimmt. Der Beitrag wurde auf 6,-- RM festgelegt.

Am 18.05.1947 wurde die Vereinigte Spezialclub im Kaninchenzüchterverband Nord-Württemberg (Sitz Stuttgart) neu gegründet. Mit dabei war auch der Kurzhaarklub. Laut Protokollbuch hatte dieser 30 Mitglieder. Anwesend war auch der Landesvorsitzende Herr Schöllkopf, von Ihm wurde vorgeschlagen, dass in Zukunft nur noch ein Club pro Rasse zugelassen wird.

Am 13.+14. Dezember 1947 fand die 1. Sonderschau der Rexkaninchen in Stuttgart-Feuerbach statt. Ausgestellt waren 130 Rexe. 70 Prozent davon waren Castor-Rexe.

Text aus DKZ 4/1948

Sonderschau 1948 - Süddeutschen Kleintierzüchter 4/1948

Bei der Hauptversammlung der Vereinigten am 04.04.1948 war Paul Gayde anwesend. Der Club hat inzwischen 87 Mitglieder, davon 53 Württemberger und 34 Badener.

Mitgliederliste aus dem Jahre 1948

Mitgliederliste von 1948

Die 1. Clubschau (Vereinigte) nach dem 2. Weltkrieg fand am 08.+09.01.1949 in Stuttgart-Gaisburg statt. Ausgestellt waren insgesamt 840 Kaninchen darunter 95 Rexe. 46 Biber-, 24 Lux-, 11 Havanna-, 7 Chin-, 1 Schwarz-, 1 Blau- und 5 Weiß-Rexe. Bewertet wurden die Tiere durch Zuchtfreund Gratwohl. Besonders erwähnt wurden die Biber-Rexe von Altmeister Theurer, die Lux-Rexe von Fortenbacher, die Havanna-Rexe von Bischoff, der Blau-Rex von Schwämmle und die Weiß-Rexe von Buck. Es beteiligten sich bis auf den Riesenclub alle restlichen Clubs der Vereinigten Spezialclubs.

Bei der JHV werden Jakob Theurer (Calw) und Jakob Schaible (Esslingen) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Der Club hat 83 Mitglieder und der Tierbestand ist bei ca. 1200 Rexen.

Bei der Hauptversammlung am 02.04.1950 wurde der Beitrag auf 4,-- RM gesenkt. Zahlbar war er in zwei Raten. Es soll eine Fellsammelstelle eingerichtet werden.

1951 bis 1952 ruhte die Arbeit des Rexclub Württemberg-Baden.

Im Deutschen Kleintierzüchter der Ausgabe 4/1953 gab Paul Gayde den Neuanfang bekannt und lud zur Hauptversammlung ein.

Text aus DKZ 8/1953

JHV 1953 - Deutscher Kleintierzüchter 8/1953

Josef Ostertag (Schwäbisch Gmünd) wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 3.-- DM festgesetzt. Der Club hat 15 Mitglieder.
Am 05.+06. Dezember 1953 fand gemeinsam mit dem 60-jährigen Jubiläum des Kleintierzuchtvereins Schwäbisch Gmünd die Clubschau statt. Es soll außerdem eine Rexfell- und Pelzschau mit Prämierung angegliedert werden.

1954 schloss sich der Rexclub Württemberg-Baden der ADRC an.

Am 27.+28. November 1954 fand die 2. Landesschau der Vereinigten Spezialklubs in Ludwigsburg statt. Teilgenommen haben 11 Clubs mit insgesamt 760 Tieren. Der Spezialklub der Rexzüchter hat mit 50 Rexen die Schau beschickt. Zu sehen waren: Chin-, Castor-, Lux-, Blau-, Weiß-, Havanna-, Schwarz- und Gelb-Rexe.

Text aus DKZ 2/1955

2. Landesschau - Deutscher Kleintierzüchter 2/1955

Bei der Durchsicht der Vereingten Club Kassenbücher konnte auch festgestellt werden, dass die Mitgliederzahl jährlich schrumpfte. So waren 1950/51 nur noch 25 Mitglieder gemeldet und sie verringerten sich im Jahre 1955 auf nur noch 10 Mitglieder.
So kam es, daß nach anfänglicher großer Mitgliederzahl im Jahr 1957 nur noch die Mitglieder Otto Buck, Paul Wolbold, Georg Dengler, Wilhelm Lutz und Hermann Michel in Renningen zusammen kamen um den Club weiterzuführen oder aber aufzulösen. Der Schriftführer Michel erklärte, dass er nicht mehr in der Lage ist sein Amt weiter auszuführen, dadurch ging der Rexclub für die Öffentlichkeit in einen Schlaf über.

Bei der 3. Bundeskaninchenschau am 08.12.1957 in Hannover errang Georg Dengler den ADRC-Pokal. Bei der Hauptversammlung der Vereinigten am 20.04.1958 war Georg Dengler für den Rexclub anwesend.

Foto Georg Dengler

Georg Dengler (verstorben 1982)




Im Jahr 1960 löste sich der Rexclub Württemberg-Baden auf. Danach trennten sich die Wege in den Rexclub Mittel-Baden welcher im Jahr 1960 gegründet wurde und der heutige Rexclub Baden ist.



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